Blutegeltherapie
Aus vielen alten Erzählungen weiß man, daß Tiere, zum Beispiel mit schmerzhaften Gelenkproblemen, gezielt in Gewässer gingen, in denen Blutegel leben, um sich von diesen helfen zu lassen. Tiere wissen, was ihnen gut tut.
In den meisten Fällen werden die Beschwerden gelindert, es kommt zur Schmerzfreiheit oder sogar zur Heilung.

Die Blutegeltherapie ist nahezu frei von Nebenwirkungen, ganz selten kann es zu allergischen Reaktionen kommen.

Der Blutegel wird vom Therapeuten an der entsprechenden Stelle angesetzt und beißt meist schon nach kurzem Tasten zu. Er saugt einige Milliliter Blut aus dem Tier und injiziert seinen Speichel. Dieser beinhaltet verschiedenste Substanzen, die sich lokal verbreiten und sofort anfangen zu wirken.
Ist der Blutegel satt, fällt er ab. Die Bissstelle blutet mehrer Stunden nach und reinigt so die Wunde.

Indikationen