Pferdeakupunktur
Was ist Akupunktur?
Die Akupunktur ist eine aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) stammende Therapiemethode und heißt wörtlich übersetzt "Nadelstechen".
Im Mittelpunkt der TCM steht die Vorstellung einer im Körper fließenden Energie, auf deren Wirkung alle Lebensäußerungen beruhen. Diese Energie fließt entlang der zwölf Energieleitbahnen, der sogenannten Meridiane. Jeder Meridian wird einem Organsystem zugeordnet, wobei die Bezeichnungen wie Leber oder Galle nicht mit der westlichen Organlehre in Zusammenhang stehen, sondern Funktionskreise bezeichnen. Die Lokalisation der Akupunkturpunkte, durch die man die Energieströme beeinflussen und regulieren kann, ist seit Jahrhunderten unverändert. Durch das Nadeln soll das Ungleichgewicht der Energieleitbahnen ausgeglichen werden.
Wann wird Akupunktur angewandt?
Wird der Energiefluss in den zwölf Meridianen gestört, zum Beispiel durch Kälte, Wärme, falsche Ernährung, seelische Belastungen oder Überanstrengungen, können verschiedene Krankheiten oder Schmerzzustände auftreten. Mithilfe von Akupunktur kann der Energiefluss wieder harmonisiert werden. Entlang der Meridiane liegen verschiedene Akupunkturpunkte, die durch einen Reiz mit Akupunktur-Nadeln aktiviert werden können. Die ihnen zugeordneten Organe werden dadurch zur Selbstheilung angeregt.
 Die Akupunktur wird häufig zur Schmerzlinderung eingesetzt. Weitere Anwendungsgebiete sind Erkrankungen der Atemwege und Allergien, Erkrankungen der Augen, Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und des Bewegungsapparates sowie gynäkologische und urologische Beschwerden.
Die Akupunktur ist nur eingeschränkt anwendbar bei zum Beispiel Schmerztherapie nach / bei Krebserkrankungen, bei Erb- und Systemkrankheiten, bei bestehender Trächtigkeit, bei allen Erkrankungen mit unklarer Ursache sowie bei akuten Erkrankungen, die andere besser verfügbare Therapieformen benötigen.